Rotkleegras - Kopfbild

Feldtagebuch

5. Juni 2020
#9: Untersaatzeitpunkte im Fokus

Auf zwei Betrieben in Westfalen werden unterschiedliche Untersaatzeitpunkte von Rotkleegras und Luzernegras im Wintergetreide demonstriert. Dafür wurden von Oktober bis März jeweils Mitte des Monats einmal Rotkleegras und einmal Luzernegras als 2 m²-Feld in das bestehende Wintergetreide gesät. Anfang März konnte man sehen, dass sich von den Aussaaten im Oktober und November sowohl Rotklee als auch Luzerne unter den schützenden Blättern des Getreides gut entwickelten. Bei den Aussaaten aus den anderen Monaten war zu dem Zeitpunkt nichts zu sehen.

Am 13.5.2020 wurden die Flächen erneut besichtigt, leider ohne eine geplante Veranstaltung. An den beiden Standorten haben sich die Untersaaten unterschiedlich ausgebildet: Auf dem Sandstandort im Flachland hat sich vor allem die Rotkleeuntersaat aus Oktober und November gut entwickelt. Von den Aussaaten von Dezember bis Februar ist auch Rotklee zu finden, jedoch in deutlich geringeren Mengen. Bei der Luzerne sind aus den Aussaaten November, Dezember sowie Februar Pflanzen zu finden, jedoch nicht vergleichbar mit dem Rotkleebestand.

Für größere Ansicht Bilder anklicken:
Die Bestände auf dem Sandstandort entwickeln sich gut

Die Bestände auf dem Sandstandort entwickeln sich gut

Rotklee-Untersaat aus Oktober 2019

Rotklee-Untersaat aus Oktober

Rotklee-Untersaat aus November 2019

Rotklee-Untersaat aus November

Auf dem etwas hügeligeren Standort mit schwereren Böden sind sowohl Rotklee als auch Luzerne mit Pflanzen aus den Aussaaten von November bis Februar zu finden. Bei Rotklee zusätzlich noch aus Oktober. Wie auf den Fotos zu sehen, sind hier vor allem Pflanzen in der Getreidereihe und nahe den schützenden Getreidepflanzen zu finden.
Untersaat Luzernegras aus November 2019

Untersaat Luzernegras aus November

Untersaat Rotkleegras aus November 2019

Untersaat Rotkleegras aus November

Wir berichten weiter von der Entwicklung der Untersaaten. Empfohlen wird eine Untersaat im Frühjahr so früh wie möglich oder direkt bei der Aussaat des Sommergetreides.

Text und Bilder: Sebastian Glowacki, Aktionszentrum Nord-West

2. Juni 2020
#8: Ostfriesland - Sand, Ton und Trockenheit

Auf zwei konventionellen Betrieben in Ostfriesland wurden Anfang April verschiedene Klee- und Luzernegrasmischungen mit der Deckfrucht Hafer ausgesät. Zuerst wurde der Hafer mit einer Saattiefe von 3-4 cm und einer Saatstärke von 40 kg/ha mit einer Drillkombination in den Boden gebracht. Im Anschluss folgte die Aussaat des Kleegrases möglichst flach mit 30 kg/ha. Ziel dieser Aussaat ist es zum einen, das auflaufende Klee- und Luzernegras durch den Hafer zu schützen und zum anderen, Futter durch den schnellwachsenden Hafer zu erzeugen. Denn das im Vergleich langsam wachsende Klee- und Luzernegras benötigt vor allem zu Beginn Zeit, um sich zu entwickeln.

Am 15.5.2020 wurden die Flächen besichtigt. Aufgrund der Trockenheit entwickeln sich die Aussaaten langsam, vor allem auf den schweren Minutenböden nahe an der Küste. Es fehlt der Regen.
>> Minutenböden: Ackerböden mit sehr hohem Tongehalt, die nur sehr kurzzeitig bearbeitbar sind und oft Probleme bei der Kulturführung mit sich bringen.
Sandiger Boden:
Das Klee- und Luzernegras ist ca. 5 cm hoch und der Hafer schon deutlich größer. Alle ausgesäten Arten sind zu finden. Auf diesem Standort wurde die Deckfrucht Hafer nicht bis zum Ende durchgesät, um die Unterschiede im Bestand mit und ohne Deckfrucht zu zeigen. Der Landwirt berichtete, dass der Hafer sehr schnell aufgelaufen ist und das Kleegras sich erst langsam zeigte. Aufgrund der Trockenheit beobachtete er, dass auf dem Teil ohne Deckfrucht es zu Winderosion kam, auf dem Teil mit Deckfrucht dies kaum auftrat.
Schwerer Boden:
Auf diesen Minutenböden ist die Bodenbearbeitung eine Herausforderung. Ausgesät wurde zum gleichen Zeitpunkt wie auf dem sandigen Boden. Im Vergleich zum Vorherigen entwickeln sich Hafer und Klee- und Luzernegras nur sehr langsam. Der Hafer ist schon deutlich weitergewachsen als das Kleegras. Beim Klee- und Luzernegras sind zarte Pflanzen zu erkennen und andeutungsweise sind die Saatreihen sichtbar. Jetzt muss der Regen kommen, damit die zarten Pflanzen eine Überlebenschance haben und sich ein dichter Bestand entwickeln kann.

Für größere Ansicht Bilder anklicken:
Klee- und Luzernegras mit Deckfrucht Hafer

Klee- und Luzernegras mit Deckfrucht Hafer

Das Gras ist etwa 5 cm hoch

Das Gras ist etwa 5 cm hoch

Der Hafer schützt vor Winderosion

Der Hafer schützt vor Winderosion

Unterschiede im Bestand ohne (links) und mit (rechts) Deckfrucht

Unterschiede im Bestand ohne (links) und mit (rechts) Deckfrucht

Der Hafer entwickelt sich schneller als das Kleegras

Der Hafer entwickelt sich schneller als das Kleegras

Text und Bilder: Sebastian Glowacki, Aktionszentrum Nord-West

29. Mai 2020
#7: Frühjahrsansaaten in Bayern – die Luzerne kommt in den Boden

Bei bedecktem Himmel…
Die Ansaat bei Hans-Peter Freiberger im oberfränkischen Gesees erfolgte am 29.04.2020 bei bewölkten 13° C. Bei ihm wird eine luzernebetonte Mischung aus zehn verschiedenen Sorten demonstriert. Die Saat erfolgte mit einer mechanischen Sämaschine und als Variante wurde ein doppelter Saatreihenabstand gewählt. Hans-Peter Freiberger nutzt Luzerne bereits als Reinbestand in der Fütterung seiner Milchrinder in Form von Cobs und Silage. Vor Ort wurden wir von seiner Frau bestens mit Kaffee und oberfränkischen „Kiechle“ versorgt. ;-)

Für größere Ansicht Bilder anklicken:
Ansaat der Demoanlage

Bei der Ansaat

Anlage Demoanlage

Lage der Fläche

Material für Demoanlagen mit Kaffee und Kiechle

Kaffee und Kiechle

…und strahlendem Sonnenschein
Auf den drei Standorten bei Stefan Pech in Untermeitingen, bei Johann Gräul in Ottobeuren und bei Josef Sinning in Finningen wurden luzernebetonte Mischungen gesät. Die Luzerne kommt bei Josef Sinning in der Bullenmast und bei Johann Gräul in der Fütterung der Holstein-Friesian-Milchrinder zum Einsatz. Stefan Pech ist reiner Ackerbauer und seine Luzerne wird von der Trocknung in Lamerdingen abgeholt und zu Cobs verarbeitet. Eine Besonderheit bei Stefan Pech in Untermeitingen ist der reine Lechfeldkiesboden.

Für größere Ansicht Bilder anklicken:
Drohnenaufnahme der Ansaat bei Stefan Pech

Drohnenaufnahme der Ansaat bei Stefan Pech

Drohnenaufnahme der Ansaat bei Johann Gräul

Drohnenaufnahme der Ansaat bei Johann Gräul

Drohnenaufnahme der Ansaat bei Josef Sinning

Drohnenaufnahme der Ansaat bei Josef Sinning

Text und Bilder: Maria Johannes, Aktionszentrum Süd-Ost

25. Mai 2020
#6: Was ist aus den beiden Herbstansaaten in Bayern geworden?

Bei Peter Oberhofer in Bruckberg erfolgte der erste Schröpfschnitt der Fläche am 6.5.2020. Auch hier ist es sehr trocken – seit März bis Mitte Mai gab es nur 20 Liter Niederschlag. Die verwendeten Mischungen für die Demoflächen enthielten jeweils Gras als auch Leguminosen. Unterschiede in dem Verfahren der Breitsaat mit dem Grünlandstriegel sind deutlich zu erkennen. Nach dem Schröpfschnitt wurde am darauffolgenden Tag geschwadet, gehäckselt und einsiliert. Peter Oberhofer stellt seit 2019 die Eiweißversorgung seiner Fleckviehmilchrinder rein über Klee und Luzerne sicher.

Für größere Ansicht Bilder anklicken:
Demoanlage am 6.5.2020 vor dem Schröpfschnitt

Demoanlage vor dem Schnitt

Schwaden des Schnittgutes

Schwaden des Schnittgutes

Beim Einsilieren am 7.5.2020

Beim Einsilieren am 7.5.2020

Bei Tobias Volkert in Rittersbach haben wir die Fläche am 8.5.2020 besichtigt: Vorerst ist kein Schröpfschnitt geplant, da der Bestand noch zu gering ist – seit März gab es hier keinen Regen. Wir hoffen, dass sich das bald ändert und wir bald von wüchsigen, vitalen Beständen berichten können. Vor der Begehung der Fläche mussten noch seine Mädels versorgt werden und bekamen Silage mit Luzerne und Luzernegrasanteil.

Für größere Ansicht Bilder anklicken:
Fütterung mit Silage aus Luzernegras im Stall bei Tobias Rittersbach

Fütterung mit Silage aus Luzernegras im Stall

Demofläche in Rittersbach am 8.5.2020

Demofläche in Rittersbach am 8.5.2020

Mehr zu der Frühjahrssaat der Demoanlagen im Aktionszentrum Süd-Ost lest ihr hier am kommenden Freitag.

Text und Bilder: Maria Johannes, Aktionszentrum Süd-Ost

19. Mai 2020
#5: Erster Siloschnitt in Nordhessen

Auf dem Demonstrationsbetrieb von Herrn Berlet, der in Nordhessen in den Ausläufern der Rhön liegt, erfolgte bereits der erste Siloschnitt. Geerntet wurde ein Gemenge, dass sich aus zwei verschiedenen handelsüblichen Kleegrasmischungen zusammensetzt.
Die Mischungen enthalten verschiedene Leguminosen- (Rotklee, Schwedenklee, Weißklee) und Gräserarten (Deutsches Weidelgras, Lieschgras, Wiesenschwingel), wobei Rotklee und Deutsches Weidelgras im Saatgut wie auch im Bestand überwiegen (Bild 1).

Die Einsaat erfolgte im August 2019 als Blanksaat mit dem Striegel. Bei der Aussaat wurde mit dem Striegel über Kreuz gefahren, wodurch sich eine sehr hohe Aussaatmenge von ca. 50 kg/ha ergab. Der Bestand hatte sich im Herbst gut etabliert und war auch gut über den Winter gekommen. Im Februar und Anfang März gab es relativ regelmäßigen Regen. Zwischenzeitlich erfolgte eine Kalkung mit 4 t kohlensaurem Magnesiumkalk pro Hektar. Nach einer längeren Trockenphase seit Mitte März, in der keine nennenswerten Niederschläge gefallen sind, hat es in Nordhessen in der letzten Aprilwoche wieder geregnet.

Am 6. Mai 2020 erfolgte dann der erste Siloschnitt des Jahres. Der Bestand hatte eine mittlere Aufwuchshöhe von gut 30 cm und befand sich überwiegend im Stadium des Schossens. Der Rotklee zeigte noch keine Blütenknospen. Diese Stadien lassen auf ein eiweiß- und energiereiches Futter schließen, das relativ geringe Rohfasergehalte aufweist. Nach der Mahd mit einer Kombination aus Trommel- und Scheibenmähwerk auf einer Schnitthöhe von ca. 7 cm (Bild 2), erfolgte gleich im Anschluss ein Breitlegen des Grünguts mit dem Wender (Bild 3), um ein gleichmäßiges Anwelken zu erreichen. Die Silierkette und die Siliertechnik des Betriebes stellen wir zu einem späteren Zeitpunkt vor.

Für größere Ansicht Bilder anklicken:
Erster Schnitt vom Kleegras

Kleegrasbestand zum 1. Schnitt

Erster Schnitt vom Kleegras

Kleegras 1. Schnitt

Wender verteilt Kleegras-Schnittgut

Verteilung des Schnittgutes

Text und Bilder: Dr. Greta Papke, Aktionszentrum Mitte-West

14. Mai 2020
#4: Klee- und Luzernegras mit Deckfrucht Triticale

Wie etablieren sich unterschiedliche Mischungen von Klee- und Luzernegras unter der Deckfrucht Triticale? Und wie entwickeln sie sich nach Ernte der Deckfrucht? Das zeigen wir auf einem Demonstrationsbetrieb in Rheda-Wiedenbrück.
Aufgrund der Trockenheit im Sommer 2019 in Kombination mit leichten Sandböden musste die Aussaat von Klee- und Luzernegras immer weiter in den Herbst verschoben werden. Schließlich konnte erst am 24. September 2019 gesät werden. Um den Klee und die Luzerne im Winter vor der Kälte zu schützen, entschied sich der Betrieb dafür, die Mischungen mit Triticale als Deckfrucht zusammen am gleichen Tag zu säen. Da der Winter sehr mild war, haben sich Klee und Luzerne sehr gut entwickelt und wurden auch von den Spätfrösten im Frühjahr nicht maßgeblich geschädigt. Der gesamte Bestand aus Triticale und Klee- und Luzernegras wurde Anfang Mai geschnitten und siliert.

Die vier Mischungen haben sich bis zum 29. April unterschiedlich entwickelt, was auf den Fotos gut zu erkennen ist.

  • Foto 1: Gesamtüberblick
  • Foto 2: Rot- und Weißklee mit Deutschem Weidelgras, Lieschgras und Wiesenschwingel: Rotklee und Weißklee haben sich gut entwickelt und eine dichten Bestand unter der Triticale gebildet.
  • Foto 3: Rotklee und Luzerne mit Lieschgras und Wiesenschwingel: In der Saatgutmischung waren Rotklee und Luzerne zu gleichen Gewichtsanteilen vertreten. Im Bestand dominiert derzeit der Rotklee.
  • Foto 4: Luzerne mit Lieschgras und Wiesenschwingel: Luzerne ist gleichmäßig verteilt und es stehen mehr Pflanzen als bei der Mischung aus Bild 3.
Für größere Ansicht Bilder anklicken:
Wie geht es weiter?
Durch den frühen Schnitt der Deckfrucht Anfang Mai kann sich die Untersaat schon frühzeitig gut entwickeln. Voraussetzung ist natürlich genug Niederschlag – wir schauen in ein paar Wochen nochmal nach.

Text und Bilder: Sebastian Glowacki, Aktionszentrum Nord-West

4. Mai 2020
# 3: Probenahme und Schnitt

Vergangene Woche war ich auf einem Bio-Betrieb um Schnittproben aus verschiedenen Mischungen zu nehmen, da der Landwirt die Demofläche am Fr., 24.4.2020, schneiden wollte. Die fotografierte Fläche ist Luzernegras (1) und wurde Ende August 2019 ausgesät. Aufgrund der späten Aussaat und schwierigen Witterungsverhältnisse im letzten Jahr konnte im Herbst kein Reinigungsschnitt erfolgen. Deswegen ist der jetzige erste Schnitt früh und hauptsächlich als Reinigung und Bekämpfung des Unkrauts, insbesondere des Acker-Fuchsschwanzes, gedacht. Der ist auf dem Bild (2), rötlich schimmernd, sehr gut zu erkennen. Würde der Acker-Fuchsschwanz sich noch weiter entwickeln, würde die Futterqualität deutlich abnehmen. Der Landwirt wird die Silage von der Fläche schon jetzt nur für die Rinderfütterung und nicht für die Milchkühe verwenden. Es zeigt, dass Luzernegras nicht nur als Futter angebaut wird, sondern in der Fruchtfolge insbesondere von Biobetrieben wichtig zur Regulierung von Beikräutern ist. Denn viele Beikräuter vertragen die häufige Schnitttermine im Jahr bei Klee-und Luzernegras nicht. Die Fotos (2 und 3) zeigen auch, wie Probenschnitte aussehen können: Ein Rahmen, mit einer Fläche von 0,5 m² wird in das Feldfutter geschoben, dieses wird auf etwa 6 cm Höhe abgeschnitten und in Tüten (3) verpackt. Dann wird die Probe ins Labor geschickt. Wie es dort weitergeht, erfahrt ihr ein anderes Mal.
Für größere Ansicht Bilder anklicken:
Luzerne-Gras-Mischung

Luzerne-Gras-Mischung

Ernterahmen im Luzernegras mit Acker-Fuchsschwanz

Acker-Fuchsschwanz in Luzernegras

Ernterahmen und Probenbeutel

Ernterahmen und Probenbeutel

Text und Bilder: Sebastian Glowacki, Aktionszentrum Nord-West

27. April 2020
# 2: Luzerne in Emmendingen

Am vergangenen Montag, 20.4.2020, haben wir auf der Domäne Hochburg in Emmendingen die Demonstration angelegt. Dabei wurde Luzernegras und Luzernekleegras in Triticale unter trockenen Bedingungen eingestriegelt. Es sind 12 Varianten mit unterschiedlichen Mischungen und verschiedenen Saatstärken entstanden. Fast überall wurde dabei jeweils halbe und volle empfohlene Saatstärke verwendet, da bei der Untersaat ja die Saatmenge reduziert werden kann. Die Triticale war im EC 31/32. Die Bedingungen waren bzw. sind trocken. Jetzt hoffen wir auf Niederschlag, damit die Saat aufgeht.

Domäne Hochburg Externer Link

Für größere Ansicht Bilder anklicken:
Untersaat Luzerne in Triticale

Untersaat Luzerne in Triticale

Untersaat Luzerne in Triticale

Untersaat Luzerne in Triticale

Prallteller zur Verteilung des Saatgutes im Striegelfeld

Prallteller zur Verteilung des Saatgutes im Striegelfeld

Prallteller zur Verteilung des Saatgutes im Striegelfeld

Prallteller zur Verteilung des Saatgutes im Striegelfeld

Arbeitsmaterialien. Quelle: Philip Köhler

Arbeitsmaterialien.

Auf den Bildern sieht man einmal das Gespann in Arbeit, den Striegel mit Saateinrichtung in Totale und zweimal die Prallteller zur Verteilung des Saatguts im Striegelfeld – das bekommt man nicht so oft zu sehen.
Die Vorbereitung findet neben dem Feld statt: Im Auto ist die Waage und die Gefäße zum Abdrehen und Notizmaterial im Kofferraum. Drumherum sind die verschiedenen Saatgutsäcke und Markierungspflöcke verteilt, kein leichtes Gepäck!

Text und Bilder: Philip Köhler, Aktionszentrum Süd-West

24. April 2020
# 1: Blick hinter die Kulissen

Ein digitales Feldtagebuch? Was soll das denn sein?!
Durch die Corona-Beschränkungen finden die im Demonetzwerk geplanten Feldtage, Führungen und Exkursionen nicht statt. Doch die Demoparzellen sind angelegt, unsere teilnehmenden Betriebe sind voll motiviert und wir wollen allen Interessierten trotz Corona-Krise die Möglichkeit bieten zu sehen, was sich auf den KleeLuzPlus-Flächen so tut. Daher starten wir unser digitales Feldtagebuch!
Was erwartet euch?
In den nächsten Wochen begleiten wir unsere Betriebsbetreuer in ganz Deutschland bei ihren Stippvisiten auf den Betrieben. Was wurde gesät? Hat es irgendwo mal geregnet? Wie haben die ersten Probennahmen des Aufwuchses geklappt und was passiert dann damit im Labor? Auf diese Fragen wollen wir Antworten geben. Kurz und knackig und mit Bildern von vor Ort kann so ein kleiner Blick hinter die Kulissen des Demonetzwerkes geworfen werden.
Betriebsbetreuer des Demonet-KleeLuzPlusZoombild vorhanden

Die Betriebsbetreuer sind in Kontakt zu unseren Netzwerk-Landwirten.

Legen wir los.
Damit ihr auch wisst wer hier schreibt und aktiv ist, wollen wir euch unser Team kurz vorstellen.
Die Betriebsbetreuer berichten regelmäßig von ihren Besuchen auf den Höfen und halten uns auf dem Laufenden.

Katrin Bader vom Wissenstransfer-Team hält im Hintergrund die Fäden zusammen.

Hier findet ihr alle Kontaktdaten.

Katrin Bader
Ihr habt eine Frage an unsere Experten oder wolltet schon immer mal wissen, wie eine Heutrocknung von innen aussieht? Dann schreibt uns und wir versuchen, eure Fragen in den nächsten Tagebucheinträgen zu beantworten!

Ansprechpartnerin: Katrin Bader, katrin.bader@demeter.de
© Demonet-KleeLuzPlus 2019 Logo Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Logo BÖLN